Kurzzeitpflege

An dieser Stelle sollen Ihnen zunächst die folgenden Fragen beantwortet werden:

 

Was ist Kurzzeitpflege?

Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?

Welche Leistungen bietet die Kurzzeitpflege?

Welche Kosten entstehen?

Welche Kurzzeitpflegeeinrichtungen gibt es im Kreis Gütersloh?

Sind noch Fragen offen?

 

Was ist Kurzzeitpflege?

 

In den Einrichtungen der Kurzzeitpflege können pflegebedürftige Menschen, die ansonsten zu Hause oder im Familienverbund mit Angehörigen wohnen, für einen bestimmten Zeitraum aufgenommen werden. Sie erhalten hier die notwendige Pflege und Betreuung „Rund-um-die-Uhr“.
Im Kreis Gütersloh stehen Kurzzeitpflegeplätze in den Pflegeheimen oder in eigenständigen Einrichtungen zur Verfügung.


Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?

 

Kurzzeitpflege ist für Pflegebedürftige sinnvoll,

  • wenn die Angehörigen selbst einmal ins Krankenhaus oder zur Kur müssen,
  • wenn sie sich nach einem Krankenhausaufenthalt noch etwas erholen wollen,
  • wenn die Angehörigen in den Urlaub fahren oder mal etwas Zeit für sich benötigen,
  • oder wenn mal etwas „Tapetenwechsel“ gewünscht wird.


Welche Leistungen bietet die Kurzzeitpflege?

 

  • Wohnen in 1- oder 2-Bettzimmern mit Bad und WC, zusätzlich können die Gemeinschaftsräume, wie Wohnzimmer, Küche etc. mitbenutzt werden.                                                            
  • Es werden in der Regel vier Mahlzeiten inkl. Getränke pro Tag angeboten. Auch kleine Snacks für zwischendurch sind in der Regel kostenfrei. Besondere Schon- und Diätkost ist selbstverständlich auch möglich.
  • Notwendige Hilfestellung bei der Körperpflege (Duschen, Baden, Waschen), beim An- und Auskleiden und bei allen anderen Dingen, die alleine schwer fallen.
  • Die Mitarbeiter stellen und verabreichen Medikamente, wechseln falls erforderlich Verbände, kontrollieren bei Bedarf den Blutdruck oder Blutzucker und sorgen in Absprache mit dem behandelnden Arzt dafür, dass alle notwendigen medizinischen Leistungen erbracht werden.
  • Sie können an vielen Aktivitäten während Ihres Aufenthaltes teilnehmen, z. B. Schulungen für das Gedächtnis, an Gymnastik- und Bewegungsrunden, an geselligen Zusammenkünften mit Spiel, Spaß, Gesang und Tanz.
  • In einigen Kurzzeitpflegeeinrichtungen wird selbst gekocht und wer Lust hat, kann hier tatkräftig mitwirken.                                                                                                                                                                                                                       

Welche Kosten entstehen?

 

Die Kurzzeitpflegeeinrichtungen verhandeln die Pflegesätze für ihre Einrichtung mit den Pflegekassen und den Sozialhilfeträgern. Der Pflegesatz pro Tag setzt sich zusammen aus dem Pflegeaufwand je nach Pflegegrad, der Ausbildungsplatzumlage, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung und den Investitionskosten.

Finanzierung:
Ab Pflegegrad 2 zahlt die Pflegekasse für die pflegebedingten Leistungen für max. 8 Wochen im Jahr maximal 1.612 €  Der Betrag kann um bis zu 1.612 € aus noch nicht in Anspruch genommenen Mitteln der Verhinderungspflege im Kalenderjahr erhöht werden. Außerdem kann der Entlastungsbetrag  in Höhe von 125 € monatlich zur Finanzierung eingesetzt werden.
Die Investitionskosten können von der Einrichtung in den meisten Fällen im Rahmen der Investitionskostenförderung nach dem Alten- und Pflegegesetz NRW (APG NRW) geltend gemacht werden. Die Investitionsaufwendungen dürfen dem Betroffenen dann nicht mehr in Rechnung gestellt werden.
Die nach Abzug der Pflegekassenleistungen verbleibenden pflegebedingten Kosten sowie die Kosten für Unterkunft und Verpflegung (in voller Höhe) sind vom Pflegebedürftigen selbst zu zahlen. Kann er für diese Kosten nicht selbst aufkommen, kann ergänzend Sozialhilfe beantragt werden.

 

Welche Kurzzeitpflegeeinrichtungen gibt es im Kreis Gütersloh?

 

Eine Übersicht über alle Kurzzeitpflegeeinrichtungen im Kreis Gütersloh mit Informationen zu den Leistungen, zu freien Plätzen und zu den Preisen finden Sie hier...

 


 

Sind noch Fragen offen?

 

Dann wenden Sie sich gerne an die Pflegeberatungsstelle in Ihrem Rathaus.